Australien - 6 - die 3. Arbeitswoche - on the Road

Jaja, bin ja auch zum Arbeiten hier, also ran an die Bulletten !
Ich haben sollten, bzw. noch nie eine Buchhaltung gesehen, die so viel Platz hat, die reinste m² Verschwendung….und dennoch, sie kriegen es hin, kaum Tageslicht da rein zu kriegen, trotz unter dem Dach und eigentlich Fenster drum herum aber doch doch, das geht.
Es war schön mal neue Gesichter zu sehen, in Canberra geht alles etwas ruhiger zu. Ob das etwa der beruhigende Einfluss dieser Verwaltungstadt ist? Na ja, egal, während ich hier Show Face gemacht habe, einige Wahrheiten über die Arbeit mit uns erklärt habe, kämpft meine Team in Mainz sich so langsam rein, und besonders einer, dem ist der Reporting Server um die Ohren geflogen und jetzt muss er mit meinem Lieblingsprogrammier aus Serbien alles wieder heile machen.
Abends wurde vom General Manager abgefangen, Mr. D wie sie ihn hier nennen. Der Gute geht Ende Dezember in Rente und kommt aus …. Martinstahl !! Jawoll, so zu sagen bei uns um die Ecke. Der braucht immer Gesellschaft, und so hing ich da fest. Am nächsten nichts Besonderes auf der Arbeit. Mitten am Tag hat mich dann der kfm. Direktor auf eine Tour durch Canberra genommen. Es ist schon der Hammer wie geleckt die ganze Stadt ist. Da wir dort auch ausser Haus bewirtschaften, haben wir natürlich auch diese Location besucht. Als erstes das National Museum of Australia NMA , der lebende Beweis dafür, dass zuviel Architektur den Inhalt eines Museums zur Nebensache werden lassen. Danach ging es zum Australia War Memorial , eine Monumentalbau von einem Kriegerdenkmal, mit einer beeindruckenden Memorablia Sammlung. Und wenn man rauskommt, blick man geraudeaus über eine Riesenalle direkt auf das Parlamentsgebäude mit seiner Riesenflage. Man kann sich dem Eindruck nicht entziehen, diese Szenerie könnte auch vor 25 Jahren irgendwo im Ostblock gewesen sein, wo hat man sonst solche riesen-Paradestrassen. Dann sind wir noch rund um das Parliament House gefahren, ein beindruckendes Gebäude in Form eines Hügels, der begrünt ist und auf dem rumspazieren kann. Danach ging es zurück zum Ackern. Abends waren wir im Resturant vom NMA abendessen, lecker Jakobsmuscheln und lecker Shiraz! Und ich dachte, heute wird ein früher Abend….von wegen, Mr. D hat mich wieder abgefangen…diesmal war er aber nicht allein, die Jungs aus Management waren auch dabei und so bin ich etwas in der Bar versackt, aber es war sehr lustig!…Doof nur das mein Flieger am nächsten Morgen um 7 schon ging. War zwar etwas hart aber ich habs geschaft.
Also gings für 26 Minuten in die Luft (Ansage des Kaptäns), Landung in Sydney, und das schnellste mit eingeschecktem Gepäck Rauskommen aus dem Flughafen: von Gate 2 bis zum Gepäckband zum Auto: 5 Minuten ! Nach 20 Minuten Autofahrt, kam der bis dahin absolute Highlight dieser Reise: ankommen beim Park Hyatt Sydney, durch die Lobby und bäng, da steht es: das Sydney Opera House !!! Ich musste mich quasi zwicken, um sicher zu gehen, dass ich nicht im Film bin. Es ist einfach nur schön, beindruckend, und, und, und. In den ganzen 4 Tagen in Sydney konnte ich einfach nicht anders als immer wieder drauf zu schauen.
Aber bin ja auch hier zum Arbeiten, also ging es weiter hart arbeiten. Das übliche tägliche Problem, sobald meine Australischen Kollegen nach Hausen gehen, kommt meine Deutsches Team zur Arbeit und es ist hart aufzuhören. Aber zum Glück klappt ds hin und wieder. In Sydney gab es ein paar wirklich sehr leckere Mittag- und Abendesen, die Köche im Hotel beherschen wirklich sehr gut ihr Handwerk. Hab selten so eine leckere und ultra-zarte Entenbrust gegessen. Von der Arbeitsfront gibt es zu melden, dass wir es mit dem Sydney Team endlich geschafft haben, den Rezeptur Worklow zum laufen zu kriegen. Zum Ende der Arbeitswoche gabs es noch einen Runde Drinks in der Bar, lecker Erdinger Hefeweizen. Und dann geht es ab ins Wochenende.

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